info@sportklinik-ffm.de 069/67 80 09-0
default-logo

Atmungssystem

Die äußere Atmung ist die Luftaufnahme und der Gastransport durch das Blut zur Versorgung des Organismus mit Sauerstoff. Die Atmungsorgane sind die Lungen und die zuführenden Luftwege Nase, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien sowie das Skelett und die Muskulatur des Brustkorbes.

Unter innerer Atmung versteht man den Gasaustausch zwischen Blut und Zelle.

Die Atemgrößen der Lunge werden mit dem Spirometer, z. B. in sportmedizinischen Untersuchungsstellen, routinemäßig gemessen. Als Vitalkapazität (VC) bezeichnet man diejenige Luftmenge, welche mit einem Atemzug maximal ein- und ausgeatmet werden kann. Durch Training kann diese um mehr als 20 % zunehmen. Ruderer, Schwimmer und Langstreckenläufer stehen mit Durchschnittswerten von 5000 ml gegenüber 3000 – 4000 ml bei Untrainierten an erster Stelle.

Ein ebenfalls einfacher, aber sehr aussagekräftiger Test ist der Atemstoßwert (1-Sekunden-Wert oder FEV1). Es wird hierbei geprüft, wie viel Prozent der Vitalkapazität (VC) in einer Sekunde ausgeatmet werden kann; das sollte mindestens 75 % der Vitalkapazität sein. Bei guter Funktion sollte es möglich sein, eine Kerze in einem Abstand von 1 m auszublasen. Der Atemstoßwert kann bei Allergien und Heuschnupfen erniedrigt sein, bei Asthma ist er im Anfall immer erniedrigt.

Unter entsprechender Behandlung durch Medikamente, z. B. durch Sprays gegen Asthma, kann jedoch Sport getrieben werden. Es gibt sogar einige Weltmeister und Olympiasieger mit Asthma.

Vor allem im Freien ist beim Sport und in den Sportpausen trockene, warme und windgeschützte Kleidung wichtig. Durch temperaturangepaßte Kleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip lassen sich Atemwegsinfekte wie Schnupfen, Husten, oder sogar eine Lungenentzündung weitgehend vermeiden. Bei diesen Erkältungssymptomen sowie einer Temperaturerhöhung auf über 38 °C sollte kein Sport mehr getrieben und der Arzt aufgesucht werden.

Antidoping

Anti-Doping-Beratung ist weitaus mehr als die Aufklärung über verbotene Substanzen oder leistungssteigernde Mittel im Training oder Wettkampf. Aufklärungsbedarf besteht bereits bei jungen Sportlern, da nur eine frühe Sensibilisierung Langzeitschäden und der Abhängigkeit von Medikamenten vorbeugen kann.

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Doping, einige sind nachweisbar andere noch nicht. Im medizinischen Bereich bewegt man sich oft an der Grenze, da auch viele Wirkstoffe in Medikamenten, welche der Heilung dienen, zu in den verbotenen Substanzen gehören.

In unserem Institut werden seit vielen Jahren Leistungssportler behandelt und auch in Dopingfragen betreut. Unsere Ärzte sind über die aktuellen Dopingregularien der Nada (Nationale Anti-Doping-Agentur) und der Wada ( World Anti-Doping Agency) informiert und können unseren Sportlern und Trainern jederzeit über die aktuellen Entwicklungen Auskunft erteilen.

Sollte eine medizinische Behandlung in unserem Hause mit einem Medikament, das auf der Dopingliste steht, notwendig werden, wird dies ausführlich dokumentiert und der Sportler und die Nada erhält eine Bescheinigung darüber.

Grundsätzlich lehnen wir jede Art von Doping ab, da die Gesundheitsgefährdung enorm hoch sein kann und die Spätfolgen für den Sportler nicht abzusehen sind. Diese Gefahr sehen wir auch für den Breiten-und Vereinssportler, der keiner Kontrolle unterzogen wird.

Für alle, die noch genauere Informationen wünschen, sind folgende Links interessant:
http://www.wada-ama.org/
http://www.nada-bonn.de/

Antidopingberatung für Spitzen- und Breitensportler

Besonders im Breitensport und für junge Sportlerinnen und Sportler ist eine frühzeitige Prävention wichtig
Contact Now!